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2003

Sharm el Skeikh

21. - 28. April

Hotel: „Royal Paradise Resort“

Schnorchel – Touren:

 

 

1. Touren / Ausfahrten

 

!!! DIE TAUCHBASIS MÖCHTE AUF WUNSCH DES BASISINHABERS NICHT GENANNT WERDEN !!!

 

 

 

 

  

 

Tag

Zeit

Riffe / Inselbereiche

Erlebnisse

(UW – Aufnahmen siehe Pkt. 5.)

Riffzustand

21.04.

4 pm – 5 pm

Hausriff

 

Blauer Drücherfisch,

Topp Riff

22.04.

9 am

Middle Garden

Far Garden

Rotfeuerfische, Hornhechte, Wimpelfische

Topp Riff

 

 

Ras Umm Sid

 

Besenschwanz-Lippfisch, Zackenbarsche

Topp Riff

 

5 pm

Temple

 

Falterfische, Makrelen, Anemonenfische

Topp Riff

23.04.

9 am

Shark Reef

 

Napoleon-Lippfisch, Papageienfische

Topp Riff

 

 

Jolanda Reef

 

Krokodilfisch, Kaninchenfische, Kugelfische

Topp Riff

 

 

 

Anemon Sity

Falterfische, Anemonenfische, Doktorfische

Topp Riff

 

 

Jackfish Alley

 

Picassodrückerfisch, Papageienfische

Topp Riff

 

5 pm

nördl. Marsa Bareika

Ruhestop

Riesen Kugelfisch, Segelflossen-Doktorfisch

Topp Riff

24.04.

9 am

Jackson Reef

 

Muränen, Docktorfische,

Topp Riff

 

5 pm

Thomas Reef

 

Arabischer Kaiserfisch, Zackenbarsche

Topp Riff

25.04.

9 am – 3 pm

Hausriff

 

Masken Kugelfisch, Falterfische Rotmeer Wimpelfische

Topp Riff

26.04.

9 am - 6 pm

Blue Hole, Canyon

Dahab

siehe Bericht Dahab

Topp Riff

27.04.

9 am – 3 pm

Hausriff

 

Falterfische, Zachenbarsche,

Topp Riff

 

 

 

 

 2.Basenbeschreibung

 

Tauchbasis: MÖCHTE NICHT GENANNT WERDEN

 

Die UNBENANNTEN Basen sind PADI Resorts.
Sie befindet sich in verschiedenen Hotelanlagen in Sharm El Sheikh(und nicht nur hier).

Hier finden Sie immer einen verantwortlichen Ansprechpartner, mit dem Sie sich in Ihrer Muttersprache- auf Ihre Wünsche abgestimmt, aus- oder weiterbilden oder beraten lassen können. Es gibt eine Aufenthaltslobby und einen klimatisierten Schulungsraum. Weiterhin stehen Trocknungsräume zur Verfügung mit ausreichend Platz um Ihre Ausrüstung zu lagern.
An den Basen selbst, finden Sie ausschließlich qualifizierte Tauchlehrer und Guides.
Es wird darauf geachtet, das alle Mitarbeiter regelmäßig an Medic First Aid Kursen teilnehmen. Wenoll Systeme auf allen Tagesschiffen sind selbstverständlich. Die gesamte Leihausrüstung wird regelmäßig und sorgfältig gewartet. Das nächste Druckkammer befindet sich in Sharm El Sheikh, ca. 3 km von den Basen.

Es werden Ganztagesfahrten mit drei Booten angeboten. Die Abfahrt erfolgt morgens gegen 9:00 Uhr. Die Fahrzeit mit dem Schiff beträgt – abhängig von der Entfernung zum Tauchplatz und den Wetterverhältnissen – zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Es werden meist zwei Tauchgänge in Tiefen von 10 - 30 Metern durchgeführt; wobei die einzelnen Tauchgänge ca. 45 - 60 Minuten dauern. Mittagessen gibt es gegen Entgeld an Bord. Die Rückkehr zur Tauchbasis ist gegen 17.00 Uhr.
Die Teilnehmer der Ausfahrten werden morgens kostenlos von ihren Hotels abgeholt und abends zurück gebracht.

 

Unsere persönlichen Eindrücke

Das gesamte Team, ob an der Basis, die Guides(Evi, Andrea und Achmed) die Bootsbesatzung, ein eingespieltes und gewissenhaftes Team. Vom ersten Kontakt an konnten wir die gute Organisation und den Überblick seitens der Basisleitung, besonders vom Stellvertreter(Reiner) (BASISLEILER MÖCHTE NICHT GENANNT WERDEN) feststellen. Bei den Tauchausfahrten war alles am richtigen Ort, die Tauchausrüstungen waren präpariert, so dass kein Taucher vor dem Tauchgang noch irgend etwas „bastel“ musste, etwas nicht passte oder fehlte.

Beim tägliche „Einschiffen“ zu den Bootsausfahrten ist im Hafen von Sharm El Sheikh arabische Gelassenheit gefragt. Man hat ja ausser dem Zuschauen und Zuhören nichts zu tun. Hier sollte jeder seine eigene „Studie“ betreiben, wie, was, wann, warum und weshalb, genau das, wie es sich abspielt, doch das Richtige ist.

Es wurden durch die Guides ausführliche briefings(englisch, deutsch) durchgeführt. Für uns Schnorchler wurden Sehenswertes und zu Beachtendes(Strömung, Vorschläge für Routen) eingehend erläutert.

Die Bootsbesatzung war ständig „auf der Hut“ wo wir uns als Schnorcher aufgehalten haben, um eventuell bei Problemen(siehe Beschreibung – Strasse von Tiran-) sofort hilfreich zur Seite stehen zu können.

 

An dieser Stelle möchte wir uns persönlich bei ANDREA und EVI bedanken, welche uns als Tauchlehrerin/Guide jederzeit mit Hinweisen und Ratschlägen zu Sehens- und Beachtenswerten zur Seite standen.

 

 

 

 

3.Hotelbeschreibung

 

Royal Paradise Resort

Hotelkategorie: 4

 

 

                                         

Lage: Östlich von Sharm el Sheikh, nach etwa 12 Kilometer (ca. 30 Minuten Busfahrt) vom Flughafen, fanden wir eine Küste, mit schroffe Felsen, Sandbuchten und glasklares Wasser an. Das Resort liegt auf den Klippen von Ras Umm Sid direkt am hoteleigenen Strand. Zum Zentrum von Sharm el Sheikh, etwa 7 Kilometer, fährt dreimal täglich ein Shuttlebus ohne Gebühr.

Schnorchler und Taucher finden in der schönen Ras Umm Sid - Bucht ein Unterwasserparadies vor. Die Korallenriffs reichen bis zum Strand.

Ausstattung: Die 172 behaglich eingerichteten Zimmer und 14 Suiten (186 Zimmer total) sind im zweistöckigen Hauptgebäude und in den zweistöckigen Villen (à 8 Wohneinheiten) untergebracht, die um das Pool-Areal gruppiert sind. Im Hauptgebäude finden Sie eine Lobby mit Bar, die Rezeption mit Gäste-Safes, das Hauptrestaurant mit Buffet, ein italienisches- , orientalisches- und ein Seafood Restaurant. Zu der Hotelanlage gehören zwei grosse Swimmingpools mit Snackbar, eine Sonnenterrasse, zwei Kinderbecken, ein Amphitheater, ein Orientalisches Zelt, eine Disco, Patio mit Live-Musik, ein Mini-Club, ein Kinderspielplatz und eine Shoppingarkade.

Zimmer: Die praktisch eingerichteten Zimmer haben alle Dusche/WC, Klimaanlage, SAT-TV, Telefon, Kühlschrank, Balkon oder Terrasse mit  Meerblick.

Unterhaltung: Ein Animationsteam (deutsch, englisch und italienisch) sorgt während des Tages mit Sport und Spiel dafür, dass alle sich prächtig amüsieren. Abends werden Unterhaltungsprogramme angeboten.

Sport: Ein schönes Korallenriff, ideal für Schnorchler, reicht bis an den Strand heran. Gegen Gebühr: Tischtennis, Billard, Tauchbasis und diverse Wassersportaktivitäten, Massage, 1 Tennis-Sandplatz mit Flutlicht, Schnorcheln.

Kinder; Spielplatz, Planschbecken, Mini- Club (4-12 Jahre).

Verpflegung:  Ein überaus vielfältiges kulinarisches Angebot internationaler Kreationen wartet liebevoll zubereitet und präsentiert. Das Frühstücksbüfett im Panorama-Restaurant sorgt für einen viel versprechenden Auftakt und einen Vorgeschmack auf die verlockenden Mittagsgerichte an der Pool-Bar und im Ship-Restaurant direkt am Meer. Gegen geringen Aufpreis ist am Abend ein Tisch für Sie im Ship-Restaurant mit Blick auf den roten Abendhimmel reserviert. Für alle Anderen wartet wiederum ein reichhaltiges Buffet im Panorama- Restaurant. 

Besonderes: Sonnenschirme, Liegen mit Auflagen und Badetücher sind an den Pools und am Strand kostenfrei erhältlich. Durch die erhöhte Lage des Hotels können Sie besonders schöne Sonnenuntergänge miterleben.

 

Unsere persönlichen Eindrücke

Die Auswahl dieses Hotel erfolgte unsererseits in Verbindung mit einer Empfehlung zu den ausgezeichneten Schnorchelmöglichkeiten.

Der im Hotel in allen Bereichen angebotene und geleistete Service ist gut.

Mit abwechslungsreichen Unterhaltungsprogrammen, Shows und Musik, dem Poolbereich, den ausgedehnten Strandbereichen, den sportlichen Aktivitäten und der guten arabischen Küche sind nach unserer Meinung, jegliche Art von Aufenthaltsvorstellung der Gäste am, im und auf dem Roten Meer durch das Hotelmanagement berücksichtigt worden.

 

 

 

 

4.Schnorchelplätze

 

 

1. Jackson Reef

12. Middle Garden

23. Temple

2. Woodhouse Reef

13. Near Garden

24. Ras Katy

3. Thomas Reef

14. Na’ama Bay

25. Marsa Bareika

4. Gordon Reef

15. Sodfa

26. Ras Atar

5. Laguna

16. Tower

27. Jackfish Alley

6. Ras Nasrani

17. Pinky’s Wall

28. Shark Observatory

7. White Knight Reef

18. Amphoras

29. Anemone Sity

8. Canyon

19. Turtle Bay

30. Shark Reef

9. Shark Bay

20. Paradise

31. Jolanda Reef

10. Tiger Bay

21. Fiasco

32. Keys

11. Far Garden

22. Ras Umm Sid

 

 

 

Schnorchel - Plätze

Die aufgeführten Plätze entsprechen in einigen ihrer Teile den Beschreibungen unserer „fortgeschrittenen“ Sportsfreunden, den Tauchern, welche diese als Tauchplatze bezeichnen.

Strasse von Tiran


1. Jackson Reef

Das Jackson Reef ist das Nördlichste der Riffe von Tiran. Bekannt ist es für das Wrack des zypriotischen Frachtschiffes Lara, welches hier 1985 sank und 1996 teilweise abgewrackt wurde. Der Schnorchel- , bzw. Tauchgang begann an der wellen- und windgeschützten südlichen Seite, wo sich eine große Metallboje und ein unweit vom Ufer gelegener Festankerplatz befinden, während zwei weitere Festankerplätze auf der Höhe des Wasserspiegels am Riff befestigt sind. Bewegt man sich in Richtung Westen fort , wird man einige Gorgonien sehen. Schließlich gelangt man zu einem Plateau, das in einen mit Woodhouse Riff verbundenen Sattel übergeht. Die südwestliche Ecke vom Jackson Riff, wo zahlreiche Feuerkorallen vorkommen, ist ständig Strömungen ausgesetzt, die mitunter sehr stark sein können. Bei passenden Verhältnissen (vor allem bei Flut) kann man auf der Ostseite des Riffs, wo sich in ca. 10 Metern Tiefe ein Sandplateau befindet, welches gegen Norden im tiefen Blau absinkt, gut schnorcheln.
Insgesamt sind an diesem Riff für Schorchler die wechselnden Strömungen zu beachten.
Tauchern sind an diesem Riff Schildkröten und Graue Riffhaie begegnet.

2. Woodhouse Reef – nicht beschnorchelt

Das zwischen Thomas- und Jackson Reef gelegen Woodhouse Reef hat eine schmale längliche Form, die Booten keinerlei Schutz bietet und deshalb über keine Festankerstelle verfügt. Unter Umständen treten hier gefährliche Turbulenzen mit Sogwirkungen auf.
Die heimischen Taucher nennen diesen Tauchabschnitt, welcher nur bei optimalen Wetterverhältnissen überquert werden kann, die "Waschmaschine".


3. Thomas Reef

Das Thomas Reef ist für uns mit einer der spektakulärsten und eindrucksvollsten Schnorchelplätze im nördlichen Roten Meer. Das Fehlen von Festankerstellen macht einen Strömungsschnorchelgang unumgänglich. Die südliche Ecke des Riffs stellt den klassischen Ausgangspunkt für eine Schnorchel-, bzw. Tauchtour dar, die entlang der Ostseite verläuft, wo die an vielfarbigen Korallen reiche Wand auf ein Sandplateau abfallt. Auf Grund der Süd-Ost-Stömung ist ein gewisser Sicherheitsabstand zum Riff zu beachten, um Verletzungen zu vermeiden. Im nordöstlichen Eck des Riffs kann man auf eine sehr starke Gegenströmung stoßen. Schafft man es, diesen Punkt zu überqueren und sind die Verhältnisse günstig, ist es möglich, die ganze Kreisroute rund um das Riff zu Ende zu führen. Hier kann man die nördlichen Wand ab Schnorchel, welche einige schöne Schlupfwinkel und Schluchten aufweist, sowie auch der westlichen Seite mit ihren zahlreichen Spalten und Höhlen, schönen Gorgonien und einer reichen Fauna, wie Muränen, Schildkröten, Kaiserfischen, Zackenbarschen, Doktorfischen und Thunfischen zu erleben ist.
Das Schnorcheln an diesem Riff verlangt eine äusserst aufmerksame Beobachtung der Strömungen, sowie die reale Einschätzung der eigenen Kräfte. Der Standort des Bootes sollte bei allem Tun immer regelmässig beobachtet werden.

4. Gordon Reef – nicht beschnorchelt

Gordon Reef ist bekannt für das Schiff namens Lovilla, welches im September 1981 auf dessen nördlichem Hang strandete. Die Festankerplätze befinden sich auf der südlichen Seite. Im südwestlichen Eck befindet sich ein rot- weißer Leuchtturm.
Von den Tauchern wird dieses Riff wegen seiner Bezeichnung als „garantierter Hai – Treff - Punkt“ gern angefahren.

5. Laguna – nicht beschnorchelt

Der Westhang der Insel von Tiran hat in ihrem Inneren eine prächtige Korallenlagune mit einer durchschnittlichen Tiefe von 10-12 Metern. Eine quer verlaufende Rinne teilt die Lagune in zwei Hälften, North und South Loguno, welche beide durch einen Leuchtturm gekennzeichnet sind. South Laguna, die größere der beiden, ist die beste Ankerstelle der Gegend und bietet einen sicheren Schutz vor ungünstigen Meeresverhältnissen.

Lokal

6. Ras Nasrani – nicht beschnorchelt

9 km nördlich von Naama Bay gelegenes Kap, dessen Südseite in einer Tiefe bis zu 15 Metern durch zauberhafte Hartkorallen beeindruckt. Nördlich fällt das Riff bis zu 60 Meter ab und begeistert durch viele Höhlen, die von Gorgonien und wunderschönen Weichkorallen bewachsen sind. Gelegentlich lassen sich hier Mantas und Walhaie beobachten.

7. White Knight Reef – nicht beschnorchelt

Am „Riff des weißen Ritter“ findet man eine schöne von Hartkorallen Landschaft vor.
Ideal für Schnorchler, um hier die Pracht der Korallenfische zu erleben.

8. Canyon – nicht beschnorchelt

Vom Ankerplatz aus direkt zum Riff schwimmen, befindet man sich über dem Canyon. In der Tiefe von ca. 30m ist eine Art Korallenbrücke vorhanden. Der Canyon ist bis oben hin von Löchern, Spalten, Ritzen, Überhängen und Winkeln durchzogen, in denen sich eine grosse Anzahl von Fischen verberden.

9. Shark Bay – nicht beschnorchelt

Dieser Platz wird selten von Booten angefahren, da problemlos von Land aus ins Wasser eingestiegen werden kann. Ein verheerendes Unwetter Ende der achtziger Jahre hat Massen an Schlamm, Steine und Erde gespült und die Korallen begraben. Für Schnorchelübungen ist dieser Platz bestens geeignet.

10. Tiger Bay – nicht beschnorchelt

Ruhiges Wasser und geringe Strömung, ideal zum Schnorcheln. Da dieser Platz selten angefahren wird, kann man in aller Ruhe Rotfeuerfische und mittlere Korallenfische beobachten. Mit etwas Glück sind Schorchler hier mit Mantas zusammen getroffen.

11. Far Garden
12. Middle Garden

Diese beiden Plätze überraschen mit einem Labyrinth aus Gängen und Kanälen, Höhlen und Tunnels bei einer Tiefe von 2 bis 6 Metern. Besonders beeindruckend sind die grossen Ansiedlungen von Mördermuscheln. Auch in geringer Tiefe kann man auf Rotfeuerfische treffen und hin und wieder eine Nacktschnecke sehen. Bei einer richtigen Einweisung des Guides über Sehenswertes können beide Plätze ohne Eile beschnorchelt werden.

13. Near Garden – nicht beschnorchelt

Near Garden wird wegen seiner Lage und des langsam abfallenden Riffes gern als Platz für Nachttauchgänge mit dem Boot angefahren.

14. Near Na’ama Bay – nicht beschnorchelt

Hier ist besonders beim Schnorcheln der Bootsverkehr zu beachten


15. Sodfa

Dieser Platz befindet sich nordöstlich vom Tower

Hier sind besonders viele Korallenarten, sowohl Weich- als auch Hartkorallen, und eine breitgefächerte Rifffauna zu sehen, welche mit  Papagei-, Feuer-, Soldaten-, Koffer- und Glasfischen, sowie Muränen besiedelt ist.

Vor jedem Schnorchelgang haben wir die Strömungsrichtung feststellen: Verlief diese in Richtung Norden, sind wir am Tower eingestiegen und uns mit der Strömung zwischen 700 bis 1000 Meter Richtung Sodfa treiben lassen. Dort nach etwa 50 bis 70 Minuten aus dem Wasser gestiegen und den Rückweg zum Tower zu Fuß gegangen.

Verlief die Strömung in Richtung Süden, haben wir den Schnorchelgang in ungekehrter Richtung realisiert.

Auch bei täglich 3 bis 4 Schnorchel – Touren kam nie Langeweile auf. Mit jedem Schnorchelgang gab es etwas Neues zu entdecken.


16. Tower

Dieser Ort verdankt seinen Namen dem vorhandenen Canyon.

Die direkte Umgebung des Tower ist ein großartiger Schorchelplatz mit einem tiefen Canyon, dessen Wände vertikal auf über 100 Meter Tiefe abfallen.

Die beschauliche Rifffauna und das Riffdach in einer Breite bis zu 10 Metern ist mit zahlreichen Papagei-, Feuer-, Soldaten-, Koffer- und Glasfischen besiedelt.


Beeindruckend, ohne Neid, haben wir um die Mittagszeit(Sonnenstand Süd) gern einer Gruppe Taucher zugeschaut, wie diese ins Canyon abgetaucht sind. Eine klare Sicht, mehr als 25 Meter, die einfallenden Sonnenstrahlen und die aufsteigende Luft brachten ein wunderbares Licht – Schatten – Spiel hervor.


17. Pinky Wall

Pinky Wall, die rosa Wand, ist die erste einer langen Reihe von Schnorchelplätzen zwischen Tower und Ras Umm Sid. Als Scnorchler bietet sich als Einstieg das Canyon am Tower an und begibt sich in südliche Richtung(rechte Schulter zum Riff – reef right side).

Dieser Ort verdankt seinen Namen der Vielzahl von rosafarbigen Alcyoniidae.

Die Beschaffenheit des Riffs von Pinky Wall unterscheidet sich im Wesentlichen von anderen Plätzen der Region, da das normalerweise an den Strand angrenzende Riffdach kaum vorhanden ist und die mit einer Vielzahl von Weichkorallen bedeckte Wand steil in schwindelerregende Tiefen von etwa 200 Metern abfällt.

Dennoch wird es auch für Schnorchler nicht langweilig, weil die Felsspalten einer Reihe von interessanten Fischarten als Unterschlupf dienen. Da dieses Gebiet meist „unberührt“ ist(oder war) fühlten sich die Fische von uns kaum beeindruckt.

An diesem Schnorchelplatz ist besonders auf die Strömung und den Wellengang zu achten.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen haben wir diesen Bereich nur beschnorchelt, wenn die Strömung aus südlicher Richtung anlag, so dass der „Hinweg“ Kräfte zehrender war, auf dem „Rückweg“ zum Canyon wir ohne nennenswerten Bewegungen von der Strömung getrieben wurden.



18. Amphoras – nicht beschnorchelt


An diesem Platz ist vor etwa 400 bis 500 Jahren ein antikes Holzboot mit Amphoren gesunken. Reste an Scherben und Amphoren sind am Boden zu sehen.

19. Turtle Bay – nicht beschnorchelt

Dieser Platz ist stark den Wellen ausgesetzt.

20. Paradise – Hausriff

Über einen etwa 15 Meter langen Betonplattenweg, links und rechts mit Hanfseilen begrenzt, gelangt man bis zur Riffkante. Das Riffdach ist bis dorthin weitgehend durch mit Schuhen laufende Urlauber beschädigt. Am „Einstig“ in das Wasser befindet sich keine Leiter. Es gehört, gerade für Frauen etwas Mut und Geschick dazu, die Wellen beobachtend, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um ins und aus dem Wasser zu gelangen.
Achtung: Verletzungsgefahr.
Auch dieser Platz ist stark den Wellen ausgesetzt. Aus diesem Grund halten sich die meissten Schwimmer und Schnorchelanfänger im Bereich des Ein- und Ausstieges auf.
Das an der Kante auf bis zu 10 Meter abfallende Riff, mit Einbuchtungen, Überhängen, Spalten und Canyon, den verschiedenen Korallenarten, beherbergt eine Reihe grosser Korallenfische und Muränen.

21. Fiasco – nicht beschnorchelt

Die Strömungen an diesem Platz sind meistens unberechenbar.

22. Ras Umm Sid

Ras Umm Sid ist der Name des Kaps, auf welchem sich ein grosser Leuchtturm befindet, der den Anfang der Strasse von Tiran auf der westlichen Küste markiert.
Der vom Land aus leicht zugängliche Tauchplatz liegt unmittelbar östlich vom Leuchtturm.
Dieser Ort ist bekannt für eine aussergewöhnliche Vermehrung von Gorgonien, die hier einen regelrechten Wald bilden. Sie sollen zu den schönsten des gesamten nördlichen Roten Meeres gehören.
Hier kann man vor allem Makrelen, Barrakudas, Thunfische und Papageifischen beobachten.

Ras Umm Sid ist ein idealer Platz zum Schnorcheln.
Achtung: Vor allem in der Nähe des Kaps ist eine starke Strömung möglich.

23. Temple

Temple befindet sich in der Mitte der großen Bucht, die sich zwischen Ras Umm Sid und Ras Katy erstreckt. Eine eindrucksvolle Unterwasserwelt, reich an Hart- und Weichkorallen wird vorgefunden.
Hier trifft man auf zahlreicher Arten von Falterfischen, Papageifischen, Rotfeuerfischen, Kaiserfischen, Drückerfischen und vor allem den Arabischen Kaiserfisch, sowie einiger Napoleonfische. Da an diesem Platz ein starker Bootsverkehr vorherrscht, sollte ab und zu auch auf die Bootsgeräusche geachtet werden. Trotz des Betriebes ist es ein lohnenswerter Platz zum Schnorcheln.

24. Ras Katy – nicht beschnorchelt

Ras Katy liegt einige hundert Meter weiter westlich von Temple und hat in gewisser Hinsicht eine ähnliche Beschaffenheit. Ein zum Schnorcheln geeigneter Platz.

Ras Mohammed

25. Marsa Bareika – nördliches Spitze

Ein Paradies für Schnorchler, keine Strömung, keine Wellen. Intakte Korallen bedecken fast den gesamten Meeresboden. Die Sicht ist sehr gut. Hier findet man alle Arten von Korallenfischen, Haarsterne, prächtige Korallenblöcke und Peitschenkorallenarten.

26. Ras Atar – nicht beschnorchelt

Ras Atar ist das felsige 10 Kilometer von Ras Umm Sid entfernte Kap, welches im Süden die Bucht von Marsa Bareika begrenzt und fast vertikal in das Wasser des Roten Meeres eintaucht.

27. Jachfish Alley

Der Name Jackfisch Alley oder Makrelenallee stammt von einer breiten Sandstraße, die zwischen dem die Küste säumenden Riffabhang und einem parallel gelegenen Satelittenriff verläuft und in welcher sich häufig Makrelen und andere Raubfische aufhalten.
Eine aussergewöhnliche Meerlandschaft, Grotten mit eindrucksvollen Lichteffekten erwartet uns. Kolonie von Glasfischen, Makrelen und Drückerfische besiedelt die bizarren Korallengärten.
In diesem Bereich wurden oftmals Weiss - Spitzenriffhaie und Rochen und Blaupunktrochen gesichtet.



28. Shark Oservatory/ Eel Garden – nicht beschnorchelt

Steil abfallende Wände, viel Blau und starke Strömung.

29. Anemone City

Die Anemonen – Stadt mit ihrer Berglandschaft ist für Schnorchler gut geeignet.
In die Unterwasserlandschaft sind eindrucksvolle Hart- und Weichkorallen eingestreut.

30. Shark Reef
31. Jolanda Reef


Shark Reef ist aufgrund der Vielfalt der Unterwasserlandschaften und vor allem aufgrund des aussergewöhnlichen Reichtums seiner Rifffauna der bekannteste und populärste Tauchplatz des Roten Meeres.
Dennoch erlaubt die klassischste und kompletteste Route nicht nurdas Shark Reef, sondern auch das Yolanda Reef, in einem einzigen Schnorchelgang zu besuchen. Eine angenehm abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft. Wie in der Form einer 8 schnorchelt man um die beiden Riffe herum und kann dabei noch einen Abstecher in die „Anemonen – Stadt“ unternehmen.
Blickt man ins Blau, kann man leicht Fledermausfisch und Barrakudaschwärme , die manchmal in kreisförmiger Anordnung schwimmen, Makrelen- ,Schnapper- und Straßenkehrerschwärme sehen.
Südwestlich des Joland Riffs sieht man in einer Tiefe zwischen 10 und 25 Metern die Überreste der Yolanda, eines zypriotischen Frachtschiffes, welches hier in der Nacht vom 1. auf den 2. April 1980 auf seinem Weg nach Aqaba gesunken ist. Container, Toiletten, Badewannen, Tapeten, Kisten mit Whiskey und sogar einen BMW 320, der dem Kapitän gehörte.
Es macht viel Spass den Taucher zu zuschauen, wenn sie die einzigste nutzbare „Unter-Wasser-Toilette“ der Weltmeere benutzen.
Skorpionsfischen, Napoleon-Lippfischen und Krokodilfischen besiedelten den zwischen den Madreporenstöcken gelegenen Sattel.

Yolanda, Schiffstyp: Frachtschiff

Baujahr: 1964
Länge: 74,8 m
Breite: 11,7 m
Tonnage: 1.970 t
Untergang: 01.-02. April 1980

32. Keys – nicht beschnorchelt

Dieser Platz ist nach dem ehemaligen Kai(Quay) benannt, welcher nur noch selten als Ausweichplatz zum Ras Mohammed angefahren wird.

 

 

 

 

 

 

 5. Unterwasseraufnahmen

 

 

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