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2005
Grand
Baie
05. –
19. April
Hotel:
Pointe de Mer
Tauchbasis: Grand Baie
Hinweis:
Für
SIE
haben wir detaillierte Informationen, sowie umfangreiches
Bildmaterial bereitgestellt, was zu etwas längeren Ladezeiten führen
kann.
Tauchbasis: Grand Baie
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Tag |
Zeit |
Riffe / Inselbereiche |
Erlebnisse
(UW–Aufnahmen siehe Pkt.
4+5.) |
Riffzustand |
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07.
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11 am – 1
pm |
Mont Choisy
Lagune – inside – EMK-POINT-II |
Mauritius-Kofferfische,
Sparren- falterfische, siehe Pkt. 5.1 |
gut, teilw.
Bruch, |
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3 – 5 pm |
EMK
POINT-II |
Kalmare, Langmund
-Pinzettfische, Soldatenfische |
im Neu-aufbau |
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08.
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11 am– 1 pm |
EMK
POINT-II |
Schnecken,
Mördermuscheln, Barsche |
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2 – 4 pm |
Mont Choisy
Lagune – outside–EMK-POINT-III |
Indischer-Weißk.-Doktorfisch, siehe Pkt. 5.2 |
gut |
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09.
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9 am – 5 pm |
Grand Gaube |
Rippen-Falterfische
siehe Pkt. 4.1 |
gut |
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9.30 pm |
SEGA - Show |
siehe Pkt. 4.2 |
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10.
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9 – 12 am |
Hausriff
Pointe de Mer EMK-POINT-IV |
Falter-, Pinzett- und
Wimpelfische, siehe Pkt. 5.3 |
gut und im Neuaufbau |
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2 – 4 pm |
EMK
POINT-III |
Halfterfische, alle
Arten von Korallenfischen |
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11.
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9 am – 5pm |
Westküste |
siehe Pkt. 4.3 |
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12.
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9 am – 5pm |
Ile Plate - Nationalpark |
siehe Pkt. 4.4 |
sehr gut |
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13.
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10 – 12 am |
EMK
POINT-II |
Sparren-Falterfische |
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2 – 5
pm |
EMK
POINT-IV |
Wimpel- und
Pinzettfische |
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14.
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7 - 8 am |
EMK POINT-IV |
Picasso-Drückerfische |
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10 am – 4 pm |
Cap Malheureux |
siehe Pkt. 4.5 |
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15.
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7 - 8 am |
EMK
POINT-IV |
Oktopus – Serie
siehe Pkt. 5.3 |
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9 am – 6 pm |
Inselrundfahrt |
siehe Pkt. 4.6 |
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16.
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7 - 8 am |
EMK
POINT-IV |
Muränen |
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10 am – 4 pm |
l’Aventure du
SUCRE Pamplemousses |
siehe Pkt. 4.7 |
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17.
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7 - 8 am |
EMK POINT-IV |
Papageienfische |
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10 am – 4 pm |
Grand Baie
Strand - Stadt |
siehe Pkt. 4.8 |
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18.
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7 - 8 am |
EMK POINT-IV |
Wimpel- und
Pinzettfische |
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11 am– 1 pm |
EMK
POINT-III |
Tränen-Falterfische,
Vogel-Lippfische |
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2.Basenbeschreibung
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Tauchbasis: Grand Baie
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Die Basis „Grand Baie“ ist
eine PADI Tauchbase.
Die Basis wurde vor 10 Jahren gegründet und befindet
sich an der Nord-West-Küste. Sie hat ganzjährig
geöffnet.
Die Tauchbasis hat ein grosses, mit allen
erforderlichen navigations- und
sicherheitstechnischen Ausrüstungen ausgestattetes
Boot, sowie einen grossen Katamaran – bequem von 15
Tauchern oder Schnorchlern nutzbar – zur Verfügung.
Alle Tauchgänge finden zu höchstens 4 Personen
statt. Wir setzen auf Qualität und zufriedene
Taucher
Das Tauchcenter verfügt über 30 Tauchanzüge in
verschiedenen Größen. Einige Anzüge besitzen auch
Damenschnitt und weisen eine Stärke von 3 bis 5 mm
auf.
20 komplette Tauchausrüstungen stehen zur Verfügung.
Auch für Kinder halten wir das passende Equipment
bereit. 10 Taucherlampen sowie 30 Alu- Tanks mit 12
Liter Füllinhalt runden die professionelle
Ausstattung ab. Die Tanks sind zur Hälfte mit DIN
und INT Anschluss ausgerüstet. Wir besitzen 20
Adapter. Fünf moderne Tauchcomputer halten wir
bereit.
Die Tauchprofis unter der Leitung von John, welcher
Eigentümer, Instructor und einer der erfahrenen
Tauchern der Insel ist, bestehen aus mehrsprachigen
und erfahrenen PADI - Divemastern. Je nach Saison
kümmern sich bis zu 4 Profis um das Wohl der Taucher
und Schnorchler. Die persönliche Betreuung und ein
hervorragender Service sorgen für erholsame
Tauchtage. Die ausgebildeten Servicekräfte kümmern
sich sorgfältig um Euer Equipment. Das Auge für
Qualität findet im Tauchbereich bei uns den höchsten
Anspruch.
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Unsere
persönlichen Eindrücke |
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Das gesamte Team,
ob an der Basis, die Guides, die Bootsbesatzung, ein
eingespieltes und gewissenhaftes Team. Vom ersten
Kontakt an konnten wir die gute Organisation und den
Überblick seitens der Basisleitung feststellen.
Wir konnten feststellen, dass John in der Tauchszene
von Mauritius für seine ausgezeichneten
taucherischen und ausbildungstechnischen Fähigkeiten
bekannt ist. Sein Enthusiasmus und Engagement für
den Schutz und die Erhaltung der Unterwasserwelt
sind beachtenswert.
Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, das
miteinander Umgehen, die Ausstrahlung von
Hilfsbereitschaft, Sachlichkeit und Ruhe zwischen
allen Beteiligten, die Witze und Spässe, alles dies
trug zu den erlebnisreichen Ausfahrten bei.
Bei den Tauchausfahrten war alles am richtigen Ort,
die Tauchausrüstungen waren präpariert, so dass kein
Taucher vor dem Tauchgang noch irgend etwas
„basteln“ musste, etwas nicht passte oder fehlte.
Vor dem Verlassen der Basis kontrollierte jeder
Guide den technische Zustand und die Vollständigkeit
der Ausrüstung der Mitglieder seiner Tauchgruppe.
Es wurden durch die Guides ausführliche Briefings in
englisch oder französisch durchgeführt. Für uns
Schnorchler wurden Sehenswertes und zu
Beachtendes(Strömung, Vorschläge für Routen)
eingehend erläutert.
Die Bootsbesatzung war ständig „auf der Hut“ wo wir
uns als Schnorcher aufgehalten haben, um eventuell
bei Problemen sofort hilfreich zur Seite stehen zu
können.
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An dieser Stelle
möchte wir uns persönlich bei John und Lindsay
bedanken, welche uns persönlich betreuten und
jederzeit mit Hinweisen und Ratschlägen zu Sehens-
und Beachtenswerten zur Seite standen. |
2.Hotelbeschreibung
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Pointe de Mer |
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Hotelkategorie: Strandbungalows für Selbstversorger |
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Lage: Die
Strand - Bungalowanlage befindet sich in Grand Baie,
direkt an einem Sandstrand.
Innerhalb eines Radius von ca. einer Meile liegen
mehrere renommierte Hotels, Restaurants und
Einkaufmöglichkeiten im touristischen Zentrum des
nördlichen Mauritius. Der Flughafen von Mahebourg
ist ca. 50 km entfernt. Die Transferzeit beträgt
etwa ein bis 1 ½ Stunden mit einem PKW.
Ausstattung: Die
Anlage verfügt über drei zweigeschössige
Bungalowbereiche. Im Gebäude neben dem Eingang und
dem Pkw – Parkplatz befindet sich die Rezeption
(Safe) und Sitzecken,
Telefon und Internetzugang. In der gepflegten, mit
Palmen, Sträuchern und Hecken bepflanzten
Außenanlage findet man eine schöne Liegewiese(Liegen
stehen zur Verfügung), einen grossen Grillbereich
und eine Süsswasserdusche vor.
Die Strandbungalows bietet sich für sportbegeisterte
Gäste sowie für Familien an, die ihren erholsamen
Schnorchel-, Tauch-, Bade- und Erlebnisurlaub mit
den Vorzügen einer Selbstversorgung flexibel
kombinieren möchten.
Zimmer: Es werden drei Unterkunft –
Möglichkeiten angeboten:
Studio: Ein Wohn-/Schlafzimmer für 2 Personen
im Erdgeschoss mit Terrasse
Appartement: Zwei Schlafzimmer in der ersten
Etage mit Balkon für max. 4 Personen
Bungalow: Zwei Schlafzimmer in der ersten
Etage mit Balkon, Wohn- und Esszimmer mit Terrasse
im Erdgeschoss für max. 6 Personen.
Jede der Unterkunft – Möglichkeiten hat zusätzlich
eine Küche mit Gasherd und Geschirr, Töpfe und
Pfannen, sowie ein Bad mit Dusche und WC.
Sport: Gegen Gebühr:
Vermittlung einer
Tauchbasis - Kurse, Ausrüstung und Ausfahrten, sowie
einer Vielzahl von Erlebnis- und
Unternehmungsmöglichkeiten
Zusatzinformationen: Kreditkarten: Visa;
Reinigung: Bettwäsche- und Handtuchwechsel täglich.
Extras: Gegen Gebühr:
Mietwagenservice, Vermittlung einer Vielzahl von
Erlebnis- und Unternehmungsmöglichkeiten
Verpflegung:
Einkaufs- und Kochservice durch die Hausmädchen
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Unsere persönlichen Eindrücke
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Von einem
nächtlichen Direktflug Frankfurt - Mahebourg
ankommend, wurden wir mit der selbstverständlichen
mauritianischen Freundlichkeit von unserem Fahrer am
Airport in Empfang genommen. Mit Vinesh,
unserem freundlichen, immer lächelnden, für alle
unsere neugierigen Fragen offener „Abholer vom
Dienst“, verging die Fahrt, einmal diagonal durch
Mauritius und dem gegenseitigen Kennen lernen, sehr
schnell.
Im Pointe de Mar angekommen, wurden wir durch die
netten Frauen von der Rezeption und dem
Zimmerservice in unser Appartement eingewiesen.
Die Zimmer sind praktisch angeordneten und mit einer
durchdachten Ausstattungen zweckmässig eingerichtet.
Im Flurbereich steht ein 25 Liter –
Trink-Wasserautomat(gegen Gebühr), so dass kein
„Wasserschleppen“ erforderlich ist.
Bei Inanspruchnahme des Kochservices, werden die
Menüs stets frisch zubereitet und serviert. Die
Köchinen (Hausmädchen), können sich, was die
Menüzusammenstellungen, die Variationen und die
Servierungen und Garnierungen betrifft, mit jeder
Hotelküche vergleichen. Für jeden Geschmack ist
etwas dabei, Sonderwünsche, oder neue europäisch-
kreolische Kreationen waren immer willkommen.
Der Zimmerservice zeigte täglich aufs Neue, dass sie
ihr Handwerk gut realisieren können.
Die Lage der Anlage ermöglicht einen kurzen
Fussmarsch zu den angrenzenden kleinen Geschäften,
Strassenhändlern und Restaurants. Durch den
Rezeptionsservice wird die ungestörte Ruhe und
Sicherheit der Gäste des Hotels „Rund um die Uhr“
gewährleistet.
Ohne Aufdringlichkeit besuchen regelmässig Bäcker,
Fischer, Obst- und Gemüsehändler die Bungalowanlage,
welche ihre frischen Waren zum Kauf anbieten.
Sehr angenehm ist die Nutzungsmöglichkeit der
Grillanlage. Hier treffen sich oftmals die
internationalen Gäste(Engländer, Südafrikaner,
Franzosen, Deutsche) der Anlage zum Plausch, oder
dem Austausch von Erlebnissen und Sehenswerten.
Alles in allem war unser Aufenthalt im Pointe de Mer
entspannend und erholsam.
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3.
Ausflüge
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4.
Mauritius - Insel - Ausflüge |
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4.1
Grand Gaube
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Nachdem wir in unserem
gemieteten „Waggon“, so wird auf mauritianisch unser
PKW benannt, die Schnorchelausrüstung und etwas
„Marschproviant“ verstaut hatten, fuhren wir über:
Grand Baie, weiter die B 11 und B 12 Richtung Osten,
die A 5 nach Reunion Maurel, die B 14 nach Petit
Paquet und St.-Francois in nördlicher Richtung zum
Pointe aux Roches in der Nähe von Grand
Gaube.
Eine beeindruckend Fahrt durch ausgedehnten
Zuckerrohrplantagen.
In und um Grand Gaube sind einige Hotels
anzutreffen.
Bereits hier konnten wir feststellen, obwohl die
Entfernung von Grand Baie aus nur ca. 20 Kilometer
beträgt, dass hier ein anderes „Klima“ herrscht. Im
Norden weht ständig ein frischer Wind, der
Wellengang ist stärker, die Riffe sind zwischen ein
bis zwei Kilometer der Insel vorgelagert.
Nachdem wir uns
den Ort und einige Strandbereiche in Grand Gaube
angesehen hatten, fuhren wir auf Nebenstrassen zum
nord-östlichsten Punkt von Mauritius, dem Pointe
Oscorne.
Nach einer kurzen „Stippvisite“ der örtlichen
Gegebenheiten entschieden wir uns für einen
Relax- und Schnorchel - Aufenthalt an dieser
Stelle. Bäume spendeten Schatten, eine kleine Lagune
und ein vorgelagertes Riff – absolute Stille,
sogar der Rasen war gemäht !!! *** - was will
man mehr.
Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf
Schnorchel – Tour.
Im flach abfallende Strand, auch zum Baden mit
Kindern geeignet, fanden wir nach ca. 15 Metern die
ersten Korallen(teilweise Bruch) an. Die
Korallenfische waren sehr scheu, was wir darauf
zurück führten, dass hier nicht so viele
Wassersportler wie in anderen Gebieten, neugierig
die Unterwasserwelt besuchten. Um an das kleine
vorgelagerte Riff zu gelangen mussten wir eine
starke Nord-Ost-Strömung beachten.
Die Rückfahrt erfolgte von Grand Gaube auf der
Küstenstrasse B 13, über Cap Malheureux, nach Grad
Baie.
*** Anmerkung:
An dieser Stelle sollten sich doch vielleicht einmal
deutsche Ordnungsamt-Kommunal-Politiker mit denen
aus Grand Gaube austauschen, wie so etwas praktisch
funktioniert.
Unterwasser - Pointe Oscorne
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4.2
SEGA – Musik und Tanz
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Mitreißender Rhythmus in unterschiedlichen Tempi
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Nach Einbruch der Dunkelheit, im Schein des Feuers
schwingen die Tänzerinnen ihre weiten Röcke, die
Rockzipfel hochgerafft in den Händen. Wie
Schmetterlinge schwirren sie um den Tänzer, welcher
auf Knien um ihre Aufmerksamkeit fleht. In Ekstase
stampfen die Tänzerinnen mit den Füssen, tippeln mit
kleinen Schritten um das Feuer. Dabei drehen sie
wild und zugleich anmutig ihre Hüften. Ein Tanz,
voller Erotik, obwohl sich die Tanzenden nicht ein
einziges Mal berühren. Wenn der Ruf –en bas, en bas-
ertönt, gehen die Tänzerinnen in die Knie, legen
sich rhythmisch zurück, bis ihr Rücken den Boden
berührt. Die Hüften bewegen sich weiter zur Musik.
Irgendwo und irgendwann wurde der Tanz der Sklaven
im 18. Jahrhundert geboren. Von Liebe und Erotik,
Kummer und Schmerz, aber auch von Spott und Ironie,
handeln die kreolisch gesungenen Verse der SEGA.
Drei Musikanten begleiten die Tänzer mit
segatypischen Instrumenten. Die Ravane ist ein
kreisrundes, flaches und mit Ziegenleder bespanntes
Tamburin, welches den Rhythmus bestimmt. Die
Maravane ist ein Bambusgebilde oder eine Büchse, in
der Körner und trockene Bohnen hin und her rasseln.
Das dritte Instrument ist die Triangel.
Die von uns besuchte SEGA dauert mit einer kurzen
Pause 1 ½ Stunden. Ein beeindruckende Erlebnis.
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4.3
Ostküste
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Eine
Tour vom Norden in den Osten von Mauritius
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Da wir keine Vorstellung von der „Entfernung“ und
„Streckenkenntnisse“ hatten, begann unsere Fahrt
bereits um 8.30 am.
Von Grand Baie die B 13
und ein Stück A 4 bis Triolet, weiter über eine
Landstrasse nach Bon Air und Plame des Papayes. Von
hier aus auf der B 17 durch Mapou nach Beau Sejour,
weiter auf der A 6 nach Belle vue Maurel. Die B 22
brachte uns nach Petite Retraite. Nach einem Stück B
23 erreichten wir Constance und dann Centre de Flacq.
Hier erwarteten uns schmale Srassen, davon sehr
viele Einbahnstrassen. Was wir nicht wussten, Centre
de Flacq ist die „Einkausmeile“ der Urlauber der
Westküste. Nachdem wir uns im „Kreis gedreht haben“,
kamen wir nicht wie vorgesehen auf die B 26 nach
Trou d Eau Douce, sondern fuhren auf einer parallel
zu B 26 verlaufenden Landstrasse über Palmar nach
Trou d Eau Douce.
Nachdem wir die Küste und den Strand erreichten war
Picknick-Zeit angesagt. Nach dem „Auftanken“ einer
frischen Briese Seeluft machten wir uns auf eine
Tour durch und um Trou d Eau Douce. Da der
Ort in einer Bucht liegt, der Wellengang eher ruhig
war, befanden sich eine Reihe von Segelbooten und
Wasser-Ski-Fahrer auf dem Wasser, so dass wir davon
ausgehen, dass hier sehr viel -over – water – sport-
betrieben wird.
Zum Schnorchel und Tauchen wurden Fahrten an die
etwas weiter westlich gelegenen Inselgruppen
angeboten. Diese Möglichkeit nutzten wir jedoch
nicht(wir kommen ja wieder).
Von Trou d Eau Douce aus befuhren wir die
Küstenstrasse nach Belle Mare. Dazwischen
machten wir eine Reihe von Stops, um uns über die
örtlichen Strand- und Hotellagen zu informieren. In
Belle Mare angekommen, machten wir in einem
Restaurant eine Mittagspause. Hier ließen wir das
Erlebte noch einmal Revue passieren, um es für uns
festzuhalten.
Wir fuhren die Küstenstrasse weiter in nördlicher
Richtung zum „Water Park“. Der Water-Park ist
ein grosszügig angelegter Freiland Spass- und
Vergnügungspark für Jung und Alt, mit langen
Wasserrutschen, Schwimmbassins, Spielplätzen,
Restaurants und Cafes und sehr viel Grün
ausgestattet. Familien mit Kinder finden hier
ausgezeichnete Spass-, Erlebnis- und
Erholungsbedingungen. Ein grosser Parkplatz ist dem
Water-Park vorgelagert.
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Belle Mare
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Luxushotels und
puderweisser Strand, oder: „hier sagen sich die
Füchse – Gute Nacht“ |
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Nun wollten wir es endlich wissen:
„Wo können wir als Rentner, wenn es in
Deutschland nass und kalt ist, so von Oktober bis
zum nächsten März unsere wohlverdienten Altenanteil
absitzen.“
Vom Water Park aus fuhren wir also zum Pointe de
Flacq. Da auf Mauritius der Strand für jeden
zugänglich ist(zumindest haben wir es bei unseren
Unternehmungen so festgestellt, wenn es auch
manchmal nur „Schleichwege“ zum Strand waren) haben
wir eine ausgiebige Strandwanderung unternommen und
uns einige „Einblicke“ erlaubt. Wir trafen auf
einige erstaunte Security Agents, die „bescheidene“
Anzahl von Hotelgästen nahm kaum Notiz von
uns(vielleicht hatten wir uns falsch angezogen?). Da
wir höflicherweise die Privatsphäre nicht verletzen
wollten, machten wir auch keine Aufnahmen in den
Hotelbereichen( an einer schmalen Zuwegung zum
Strand dann doch noch eine Aufnahme vom „total
überfüllten Strand“ – siehe unten).
Aus Hotelprospekten entnahmen wir visuell, dass für
einen Aufenthalt von 10 Tagen die Kleinigkeit ab
5.000€ aufwärts zu entrichten ist(leider vergaß ich
zu Fragen, ob meine VISA – Karte................
auch angenommen wird).
Da wir nicht Golfen, der „Faszination
Schnorcheln“ treu bleiben, uns auch weiterhin
gegenseitig massieren und einkremen möchten und auch
auf eine Kommunikation mit anderen Urlauber und
Einheimischen nicht verzichten wollen, haben wir für
uns entschieden, dass wir doch lieber in „unsere“
Strand-Bungalow-Anlage „Pointe de Mer“ zurück
kehren.
Damit haben wir auch unsere Frage vom Anfang diese
Beitrages, uns selbst beantwortet.
Nun wissen wir es – nix ist hier mit Altenteil
absitzen; Punkt.
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Pointe de Roches Noires
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Wir setzten
unsere Fahrt in Richtung Norden fort, vorbei an
einer Reihe von Golfplätzen.
In Poste de Flacq machten wir keinen Halt.
Auf der Küstenstrasse weiterfahrend, überraschte uns
die gelegentliche „Überflutung“ der Strasse, bis wir
feststellten, dass gerade das Wasser aus einigen
Mangroven – Seen über die Strasse ins Meer ablief
(es war zu diesem Zeitpunkt gerade Ebbe).
Zwischen dem Pointe Lafayette und dem Pointe de
Roches Noires sind schöne Strände anzutreffen.
Teilweise liegt zwischen Strand und den Hotel- oder
Bungalowanlagen die Strasse. Die Riffkante ist dem
Strand ca. 300 bis 500 Meter vorgelagert. Auf Grund
einer fast durchgängigen Brandung und dem Studium
von Kartenmaterial haben wir für uns festgestellt,
dass in diesem Bereich, wegen dem Nichtvorhandensein
von Durchfahrts-möglichkeiten von Booten zur Outside
des Riffes, Schnorchel- und Tauchausfahrten nicht
möglich sind. Im gesamten Bereich konnten wir auch
keine Boote sichten, obwohl im Bereich von Poste de
Flacq einige Tauchplätz bekannt sind.
Am Pointe de Roches Noires angekommen, waren
wir von der hier gewaltigen, in kurzen Abständen
folgenden Brandung, sehr beeindruckt. Diesen Ort
nutzten wir für ein doch längeres Verweilen und ein
Picknick. Einige jugendliche Einheimische schwammen
an einer etwas „ruhigeren“ Stelle, mit dem Körper
auf einem Surfbrett liegend, gegen die Brandung, um
mit den Wellen dann wieder schnell an Land gespült
zu werden.
Im gesamten Bereich um Pointe de Roches Noires
wird auf grossen Tafel vor dem Baden / Schwimmen
gewarnt.
Welche Kräfte zeitweise auf der Nordseite von
Mauritius vom Indischen Ozean kommen, kann man an
Hand des Wachstums der Bäume erkennen(siehe Aufnahme
unten).
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Die Rückfahrt
realisierten wir über:
Roches Noires, Poundre d Or, Gootlands, Maurel ( B
15) und Grad Baie.
Ein herrlicher Tag, mit vielen neuen Erlebnissen und
Eindrücken, hat uns ausgefüllt.
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4.4
Ile Plate - Nationalpark
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oder:
„Wer MARTIAL nicht kennt – hat Mauritius verpennt“ |
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Bootsfahrt nach Ile Plate
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Für 9.00 am. war die Abfahrtszeit vom kleinen Hafen
an der Kapelle Notre-Dame Auxi-Batrice, Cap
Malheureux, vorgesehen.
Pünktlich nahm uns, eine Gruppe von drei
französischen Ehepaaren, Editha und mich, unser
„Reiseleiter“ für einen Tag, Martial in
Empfang. Mit seinem Boot „La Mouette“, welches zwei
starke Motoren hat und für 17 Personen lizensiert
ist, in Empfang und unsere Tour konnte beginnen.
Wir fuhren in Richtung der unbewohnten Insel Coin
de Mire, die in ihrer Form einer Robbe ähnelt,
welche ihre Nase aus dem Wasser hoch reckt. Derart
eigentümlich geformt, im Osten flach, im Westen aber
steil aufsteigend und dann abrupt abbrechend in
einer 163 Meter hohen Steilküste. Die Insel liegt
etwa 4 Kilometer vor der mauritanischen Küste. An
ihrer Westseite vorbei ging es Richtung Ile Plate.
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Ile Plate - Ankunft
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Bei Sonnenschein und ruhiger See erreichten wir nach
ca. einer Stunde Fahrt Ile Plate. Nach der
Ankunft gab es, in Kühltaschen mitgebracht, für
jeden Teilnehmer einen Begüssungstrunk: Rum,
Rotwein, Cola, Obstsaft oder Wasser – für jeden
Geschmack hatte Martial vorgesorgt.
Während wir die ersten Eindrücke auf dem Eiland
sammelten, bereitete Martial mit seinem Gehilfen
„unseren Lagerplatz“ vor. Er spannte zwischen den
Bäumen eine grosse Plane als Sonnenschutz auf, legte
Teppiche aus und improvisierte einen Tisch.
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Schorcheln auf Ile
Plate und Unterwasseraufnahmen
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Nachdem uns Martial die Riff- und
Strömungsverhältnisse erläutert hatte, begaben wir
uns auf Schnorchel – Tour. Nur etwa 15 Meter vom
Strand entfernt, konnten wir knapp einen Meter über
den herrliche Korallenbänken die farbenprächtigen
Fische des Indischen Ozeans bestaunen. Zwischen den
Inseln Ile Plate und Ilot Gabrie, welche etwa
10 Kilometer vor der mauritanischen Küste liegen,
herrscht eine natürliche Nord-Süd-Strömung.
Diese nutzend kann man ohne eigene Bewegungen eine
ausgiebige Schnorcheltour von ca. einer Stunde
unternehmen. Der schneeweiße Strand ladet zu einem
Sonnenbad ein.
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Lunch - Zeit
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Während die Tour - Teilnehmer schnorchelten, eine
Strandwanderung unternahmen, badeten oder nur den
Strand und die Sonne genossen, bereitete Martial ein
vorzügliches Menü!!!
Es wurde gegrillter Fisch, Hühnchen und Steaks
serviert. Dazu frischen Salat, Obst und natürlich
gekühlte Getränke nach Wunsch. Es war schon sehr
erstaunlich was uns Martial auf den „Tisch
zauberte“.
In einer gemütlichen Runde wurde mit Französisch,
Englisch und Deutsch eine nette und amüsante
Konversation geführt.
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Rückfahrt
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Vor der Rückfahrt besuchte uns ein „Insel –
Naturschutz - Wächter“, der sich davon überzeugen
konnte, das der bei unserem Aufenthalt angefallene
Abfall mit nach Mauritius zurück genommen wird.
Gegen 4.00 pm begaben wir uns auf die Rückfahrt.
Ein Erlebnis besonderer Art konnten wir erfahren,
indem wir erstmalig mit einem Boot gegen eine
Brandung über eine Riffkante fuhren. Martial, als
erfahrener Bootsführer, brachte uns sicher auf das
offene Meer.
Unsere Fahrt führte uns dieses Mal an der Ostseite
von Coin de Mire vorbei.
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Dank
an Martial
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Martial, ein Universal - Genie als Bootsführer,
Koch, Gastgeber und Reiseführer hat mit seinem ganz
persönlichen Engagement uns Erlebnisse und Eindrücke
vermittelt, welche unvergesslich sind. Unseren
herzlichsten Dank an Martial.
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4.5
Cap Malheureux
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Kapelle Notre-Dame Auxiliatrice
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Nachdem wir bereits schon zwei Mal (Rückfahrt
von Grand Gaube und der Bootsfahrt nach Ile Plate)
am Cap Malheureux waren, wollten wir diese
historische Stätte etwas näher betrachten.
Hier an der nördlichsten Spitze von Mauritius
landeten nach erbitterter mehrtägigen Seeschlacht
die Engländer am 2. Dezember 1810. Nur einen Tag
später mussten die Franzosen den
Kapitulationsvertrag unterzeichnen.
Etwas östlicher gefahren, taucht die kleine Kapelle
Notre-Dame Auxiliatrice auf.
Mit ihrem knallroten, tief herunter gezogenen
Dachflächen und Gauben, dem schönen Giebel und dem
freistehenden Glockentürmchen ist es ein begehrtes
Fotoobjekt. Der Innenraum ist beschaulich und ladet
zum Verweilen ein.
Immer wieder lässt der Blick zur Insel Coin de
Mire und der dahinter liegenden Insel Ile
Plate die Erinnerung an unseren Aufenthalt
dort wach werden.
|
«
Fisch-Trocken-Anlage »
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Bei einem Bummel in und um Cap Malheureux entdeckten
wir eine Fischverarbeitung, in welcher die frisch
gefangenen Fische ausgenommen, gereinigt und zum
„Abtrocknen“ auf die Leine gehangen werden. Hier
kann man sich den Appetit für das nächste
Fischgericht holen.
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4.6
Inselrundfahrt
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Für diese Tour
haben wir unseren Freund, Vinesh gebeten, uns
doch als Reiseleiter und Fahrer zu begleiten. Seine
Orts- und Strassenkenntnisse sollten uns dabei
behilflich sein.
Um 9 am. trafen wir uns in unserer Unterkunft, nach
einer kurzen Darlegung unserer Vorstellungen und dem
verpacken von etwas „Marschproviant“ ging die Fahrt
los |
Triolet
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Maheswarnath Shiv Mandir
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Rund zwei Drittel der
Mauritianer sind indischer Abstammung. Die Hälfte
der Bevölkerung von Mauritius vertraut dem
hinduistischen Panthon, dem Tausende von Gottheiten
und Verehrten in vielen Erscheinungsformen
angehören.
Einer der ältesten und schönsten Tempel der
hinduistischen Glaubensgemeinschaft findet man in
Triolet.
Der 1891 errichtete Tempel ist das größte unter den
insgesamt 125 Hindu – Tempeln auf Mauritius. In
einer idyllischen Anlage ragt das blockhafte
Gebäude, verziert mit bunten Ornamenten, hervor.
Über einem breiten Treppenpodest liegt ein
Loggienbau mit mächtigen, zu Doppelsäulen
gruppierten Pfeilern. Hier wacht Shivas Reittier
Nandi, liebevoll geschmückt. Neben dem dahinter
stehenden Haupttempel, sind noch weitere Tempel
gruppiert. Eine sehr beeindruckende Kulisse in einer
gepflegten parkähnlichen Anlage.
Anmerkung:
Vor dem Betreten der Tempel sind die Schuhe aus zu
ziehen. |
Phoenix
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Mauritius Glas Gallery |
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Die Weiterfahrt
Richtung Süden führte uns durch die Hauptstadt von
Mauritius, Port Louis, und Rose Hill, vorbei
an Ouatre Bornes nach Phoenix.
Hier machten wir einen Halt am MUSEUM, FACTORY &
SHOP der Glas Gallery.
Beachtenswert ist, dass auf Mauritius dem
Umweltbewusstsein eine grosse Bedeutung beigemessen
wird, indem hier mit 100 % recyceltem Material
gearbeitet wird, egal ob für Haushaltgläser,
Schmuckgläser oder Souvenirs. Wir kauften uns als
Andenken an Mauritius das Nationaltier, den Dodo. |
Curepipe
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Trou aux Cerfs
- Vulkankrater – Ursprung von Mauritius |
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Nördlich des
Botanischen Gartens, abzweigend von der Sir John
Pope Hennessy Street, fuhren wir zum Trou aux Cerfs.
Vom Kraterrand hat man eine sehr gute Fernsicht. Der
Krater selbst hat einen Durchmesser von 200 Metern
und ist heute mit einem üppigen Grün bewachsen.
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Nouvelle
France
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Mittagessen – auf indisch
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Nachdem nun auch die
Mittagzeit nahte, Vinesh (indischer
Abstammung) uns nach unseren Wünschen fragte und wir
noch nie original indisch gegessen hatten, liessen
wir uns zu einem indischen Restaurant seiner Wahl
fahren.
Nachdem wir ein Menü ausgewählt und bestellt hatten,
erlebten wir eine neue Art des Essens – eine
Zeremonie des Essens.
Als Erstes werden die Hände am Tisch, jede Person
einzeln und nacheinander, gereinigt. Der „Teller“
ist quadratisch, 50 x 50 cm, mit einem beschnittenen
Bananenbaumblatt vollflächig bedeckt. In mehreren
Gängen werden nun Salate, Gewürze, Gemüse, Zutaten
in den verschiedenen Variationen und das
Hautgericht, gegrillter Octopus, auf das
Bananenbaumblatt serviert. Dazu gibt es kleine,
dünne Fladen?.
Zu unserer –surprise- , Überraschung, bot man uns
freundlicher Weise ein Besteck an. Vinesh verneinte
für uns alle jedoch die „weltliche“ Essgewohnheit
mit Messer und Gabel. Mit seiner Hilfe erfuhren wir
nun auch die Verwendung der dünnen Fladen. Sie
werden in kleine Stücke geteilt, um dann damit mit
den Händen / Fingern die Speisen „auf zu nehmen“ und
zu verzehren. Gelegentlich nimmt man auch „nur“ die
Finger – kein Problem! Das Menü hat so vorzüglich
geschmeckt, dass Vinesh scherzhafter Weise zu mir
anmerkte, ich bräuchte das Bananenbaumblatt nicht
mitessen, sondern es werden noch Speisen
nachgereicht.
Mit neuen Erkenntnissen ausgestattet, gesättigt und
erholt konnten wir nun unsere Tour fortsetzen. |
Grand Bassin
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Shiv
Jyotir Lingam Mandir
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Der grosse Komplex Shiv
Jyotir Lingam Mandir ist ein weitläufiges Areal
um den gesamten Krateree herum. Tempelanlagen stehen
auf zwei Hügeln und eine Vielzahl kleiner
Opferschreine am Ufer.
Laut Legende ist, Ganga Taloo - See des
Ganges - auf Mauritius, mit dem heiligen Fluss
Ganges in Indien verbunden. Der Gott Shiva,
der Zerstörer des Bösen und Retter der Menschheit,
sowie seine Gemahlin Parvati waren einst auf
einer Schiffsreise um die Erde und machten auf
Mauritius halt. Sie wollten die Schönheit dieses
kleinen Paradieses im Indischen Ozean bewundern.
Dabei trug Shiva den Fluss Ganges auf seinem Kopf,
um die Erde vor Überschwemmungen zu schützen. Die
Landung auf Mauritius war jedoch etwas unsanft.
Dabei verschüttete Shiva etwas Wasser des Ganges in
ein Kraterloch – Grand Bassin war entstanden.
In den 1970er Jahren brachten Pilger aus Indien
Wasser aus dem Ganges nach Grand Bassin und gossen
dieses in den Kratersee.
Wer alle Schreine mit
den 36 Götterstatuen und Hindufiguren besichtigen
und den See umrunden möchte, sollte fast einen
ganzen Tag Zeit einplanen.
Für unser ausführliches Interesse an dieser
Tempelanlage wurden wir nach hinduistischen Brauch
geehrt, uns Glück, Gesundheit, Wohlergehen und
Reichtum gewünscht.
Unsere Eindrücke hielten wir in einigen Aufnahmen
fest. |
Black
River Gorges National Park
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Plaine
Champagne |
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Plaine Champagne
– ein immergrüner Park mit Farnen, Bananenstauden,
Ravinal – Palmen, wilden Guaven (sehr schmackhaft
und vitaminreich – auch liebevoll von den Bewohnern
„Mauritius – Guave“ genannt) Bambus, Aloe – Pflanzen
und dem Papierbaum, sowie seinen rauschenden
Wasserfällen. |
Chamarel
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Terres des Couleurs - Wundersame Farbenspiele der
Erde
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Nach einer Fahrt
durch Palmenhaine, Zuckerrohrplantagen und
Ananasfeldern gelangten wir zum Ort der „farbigen
Erde“. Es schillert von Ocker über Gelb, Lila, Rosa
bis Rot und Rotbraun. Da die Farbnuancen so
verschieden sind, muss man erst über die Farbskala
nachdenken, um auch etwa die richtige Farbe mit
„Bestimmtheit“ - „entdeckt“ zu haben.
Je nach Lichtverhältnissen ergab sich eine
Veränderung des Farbspektrums, sowie an den
Farbübergängen. Etwas ähnliches konnten wir bisher
nur am Uluru in Australien feststellen. |
Rückfahrt
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Von Chamarel aus
fuhren wir die Serpentinenstrasse zur Küste, nach
Grande Case Noyale. Hier erreichten wir, aus der
Ferne oft bestaunt, das Meer an der West-Süd Küste
von Mauritius. Von nun an ging es Richtung Norden
die Küstenstrasse bis Tamarin.
Während wir durch Port Louis fuhren setzte bereits
der Sonnenuntergang ein.
Da uns Vinesh einen unbeschreiblichen
schönen, eindrucksvollen und erlebnisreichen Tag
beschert hatte, schlugen wir ihm vor, dass wir ihn
zu sich nach Hause, nach Grand Gaube fahren.
Gegen 8 pm. waren wir über Grand Baie im Pounte de
Mer zurück. |
4.7 Pamplemousses
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l’ Aventure du SUCRE |
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Die Autobahn von Grand Baie Richtung Süden,
erreicht man nach einer Touri – Fahrzeit von
etwa 30 Minuten Pamplemousses. Gleich am ersten
Kreisverkehr rechts abgebogen, ist l’ Aventure
du SUCRE in Sicht.
Eine phantastische
Ausstellung, welche die Geschichte von Mauritius
im Herzen einer Zuckerfabrik erleben lässt, wie:
- die Erzählung über die Geburt der Insel
- der Zucker durch die Epochen der Insel
- die Geschichte von Mauritius
- im Zuckerrohr Pavillon – die Entdeckung einer
faszinierenden Pflanze
- die Wanderung des Zuckers über unseren
Planeten.
Zwischen den einzelnen Pavillons sind viele
Originaldetails an Maschinen und der Technologie
der Zuckerfabrikation zu bestaunen. Eine
-Erinnerung an die Sklaverei und die harte
Arbeit- sind bildlich dargestellt.
Wer die „süsse Verführung“ ausführlich kenn
lernen möchte, hat die Möglichkeit an einer
umfangreichen Verkostung der verschiedensten
Geschmacksrichtungen für den jeweiligen
Verwendungszweck – Kaffe, Tee, Kuchen, usw.-
teilzunehmen.
Eine Boutik und ein Restaurant runden das
gesamte Areal ab.
Für einen Aufenthalt im l’Aventure du CUCRE
sollte man mindesten eine Zeit von 4 ½ bis 5
Stunden einplanen.
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4.8
Grand Baie
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oder:
Cote d’ Azur im Indischen Ozean |
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Die „grosse Bucht“ zieht sich über mehr als 5
Kilometer zwischen Pointe aux Canonniers und dem Ort
Perybere an der Nordküste entlang.
In seinem Kern ist Grand Baie noch untrügerisch
mauritanisch. Vor allem an den Wochenenden, wenn
sich die Familien unter Filaos und Palmen auf den
Bänken an den Promenaden entspannen. Einige schlagen
hier auch ihre Zelte auf.
Doch der erste Eindruck trügt. Grand Baie liegt
nicht an der Cote d’ Azur, auch wenn man
gelegentlich ein Starmodel oder einen bekannten
Schauspieler antreffen kann.
Der erste Badeort auf Mauritius, etwa 20 Kilometer
von der Hautstadt, Port Lois entfernt, hat sich an
sehr vielen Ecken seine unaufgeregte, natürliche und
legere Atmosphäre bewahrt, aus den Zeiten als Grand
Baie noch ein kleines Fischerdorf war.
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